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Folgekosten beim Hausbau – Welche Sie auf dem Schirm haben sollten

Hausbesitzer haben eine Abfolge monatlicher Belastungen zu stemmen, die sich direkt zu einem deutlichen Betrag vereint summieren können. Diese Unkosten sollten demnach von Anfang an in die finanzielle Planung – zuzüglich zu den monatlichen Zins- und Tilgungskosten – einbezogen werden.

Die Grundsteuer

Die Grundsteuer wird von der Gemeinde auf jede Beschaffenheit des Grundvermögens gesammelt. Diese Grundsteuer ist im Grundsteuergesetz (GrStG) geregelt. Das Gesetz unterscheidet zwei differenzierten Formen der Grundsteuer:

Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe
Grundsteuer B für sämtliche verbleibenden Grundstücke
Grundlage der Berechnung ist der Einheitswert. Dieser wird – gleich wie der hieraus folgende Steuermessbetrag – vom zuständigen Finanzamt vermisst. Die Gemeinde wiederum bestimmt, mit welchem Prozentsatz – gleichwohl Hebesatz genannt – die Grundsteuer anschließend zu erheben ist.

Der Hebesatz gilt entsprechend für die Gemeinde und wird von solcher für einen eigenen Zeitraum (mindestens ein Kalenderjahr) abgemacht. Die Höhe der Grundsteuer ist also von Gemeinde zu Gemeinde anders und hängt von der Größe des Grundstücks ab. Tendenziell lässt sich sagen: Je größer der Ort gemessen an seiner Einwohnerzahl ist, umso höher fällt genauso die Grundsteuer aus. Wissen über die vorausgeahnte Höhe der Grundsteuer erhalten Bauherren oder Kaufinteressenten einer Immobilie während der Gemeinde und dem zuständigen Finanzamt. Eine Übersicht über die Realsteuer-Hebesätze je Bundesland finden Sie auf den Seiten der Deutschen Industrie- und Handelskammer.

Müll- und Abwassergebühren

Auch der Kostenaufwand für die Müll- und Abwasserentsorgung muss der Hausbesitzer tragen. Sie werden in Kubikmeter abgerechnet, sind bedingt durch den Verbrauch und werden von jeglicher Kommune abgetrennt geregelt.

Bei der Müllentsorgung sind die entstehenden Aufwände von der Größe des wiederkehrend geleerten Abfalleimers abhängig. Die vergleichbare Gebührenordnung ist beim zuständigen Müllentsorger verfügbar. Regional existieren enorme Unterschiede. So zeigt ein Ranking der Müllgebühren in den 100 größten Städten Deutschlands, das 2016 vom Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e.V. (Haus & Grund) aufgestellt wurde, einen Unterschied von 600 € nebst der günstigsten und der teuersten Stadt. Preisgünstigste Dienstleister während der Müllabfuhr sind Berichten zufolge der Vereinigung Flensburg, Chemnitz und Nürnberg. Am mehrheitlichen Kapital müssen Hauseigentümer in Moers, Karlsruhe und Leverkusen für die Müllentsorgung auf den Tisch legen.

Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke weist darauf hin, dass die Müllabfuhr bis zu zehn % der Wohnnebenkosten ausmacht. Im Schnitt bezahlen die Staatsbürger für die Müllabfuhr mehr als für Straßenreinigung, Grundsteuer, Schornsteinfegergebühr und Gartenpflegearbeiten gemeinsam.

Auch während den Aufwendungen für die Abwasserentsorgung – die sogenannten Abwassergebühren – existieren in Deutschland stellenweise großen Abweichungen.

Versicherungen

Auch der unvermeidliche Versicherungsschutz muss in die monatlichen Aufwände eingerechnet werden. Experten empfehlen, gerade beim Versicherungsschutz nicht am falschen Ende einzusparen. So können hohe finanzielle Verluste vermieden werden, falls es einmal zu einem Schadenfall kommt.

Die Wohngebäudeversicherung ist unverzichtbar für jeden Hauseigentümer. Sie schützt Sie vor den finanziellen Auswirkungen eines vonseiten Brand, Überspannung seitens Blitz, Explosion, Leitungswasser oder Sturm/Hagel verursachten Schadens an Ihrem Wohnhaus. Die Hausratversicherung deckt Schäden an der Installation, zum Beispiel an Möbeln und Apparaten, ab. Versichert sind Schäden mit Hilfe Brand, Blitzschlag, Explosion/Implosion, Einbruchdiebstahl, Raub, Vandalismus nach einem Einbruch, Leitungswasser sowohl Sturm/Hagel.

Strom-, Wasser- und Heizkosten

Strom, Wasser und Heizungskosten hängen stark vom separaten Verbrauch ab. Experten raten demnach, bereits beim Hausbau auf die gebührenden weitere Aufwendungen zu schauen. Mittels einer energiesparenden Bauweise, der Nutzung von fortschrittlichen und effizienten Heizungs- und Wassersystemen können eine Anzahl von hundert € an Betriebskosten eingespart werden. Zunächst einmal hohe bzw. höhere Investitionskosten können sich direkt aufs Neue amortisieren und langfristig reichlich Kapital einsparen. Dieser Aspekt wird unaufhörlich wesentlicher, da nach einhelliger Meinung von Experten die Energieaufwände mittel- und langfristig auf einem hohen Niveau verharren werden oder überdies noch steigen sollen.

Auch wer eine benötigte Immobilie kauft, sollte also überlegen, ob eine Modernisierung oder Sanierung nicht

Reparaturen und Instandhaltung

Jeder Hausbesitzer sollte von Anfang Kapital für Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen zurücklegen. Die Interessengruppe privater Bauherren (VBP) vertritt die Sicht der Dinge, dass Bauherren von Anfang an wenigstens 1 € pro m² und Monat auf die Seite legen sollte. Generell kann während neuartigen Häusern ebendiese Quote ein wenig niedriger liegen, da die turnusmäßigen Instandhaltungsmaßnahmen – beispielsweise für das Dach oder neumodische Fenster – später anfallen. Das Kapital sollte tunlichts angelegt werden, da Anschaffungen in der Zukunft in Folge der Inflation genauso teurer werden. Je älter das Gebäude, umso höher sollten die Rückstellungen sein.

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