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Heizung richtig entlüften

System zum Heizen nutzen oft Wasser als Leiter. Dieses wird aufgeheizt und von Seiten einer Pumpe mittels der Rohre und der Körper gepumpt, wo es die Temperatur über Flächenheizkörper an den Raum abtritt. Weil Hitze in Richtung Himmel strömt, befinden sich die Heizungsrohre unter der Heizung. Gelangt nun Sauerstoff in den Heizkreislauf, wird ebendiese mit dem Wasser via die Heizungsrohre befördert und sammelt sich in den Heizkörpern. Mit einer geringeren Dichte als Wasser strömt es in den oberen Bereich, der dieser Tage nicht mehr für die Hitzeabgabe mithilfe das Heizungswasser zur Bereitschaft steht.

Zu erheblich gesammelten Sauerstoff, die in der Regel einen zu schwachen Wasserdruck im Heizkreislauf mit sich zieht, ist an einem kalten Bereich oberhalb des Heizkörpers und gluckernden Geräuschen im Heizkörper bemerkbar. Spätestens momentan ist es essentiell, sämtliche Heizkörper zu entlüften, denn allein zur Hälfte aufgeheizte Heizkörper können gleichermaßen lediglich die halbe Heizleistung abgeben.

Regelmäßige Heizungsentlüftung spart Energie
Wie eingangs allemal verbalisiert, führt Sauerstoff im Heizkreislauf hierzu, dass Heizkörper ihre Hitze lediglich in gewissem Umfang abgeben können. Neben einer unbehaglichen Hitzeverteilung und lästigem Gluckern kann die Heizanlage nicht effektiv funktionieren. Das aufgeheizte Heizungswasser gelangt ungenutzt erneut in den Heizkreislauf und zurück zur Heizung. Neue System zum Heizen kontrastieren die Wassertemperatur von Vor- und Rücklauf und schließen aus einer geringen Hitzeabgabe eine ausreichende Raumtemperatur, wobei die Vorlauftemperatur kürzt wird. Die längst schlechtere Hitzeabgabe das Heizen wird somit noch weiter mindert.

Ein weiterer Nachteil ist die unkontrollierte Hitzeabgabe. Kann die Raumtemperatur nicht über die Heizkörper abgegeben werden, erfolgt das in einem größeren Maß unkontrolliert über die Heizungsrohre, welche nicht vonseiten Thermostat geregelt werden können.

Anleitung: Heizung entlüften
Bevor Sie mit der Entlüftung starten, öffnen Sie das Thermostatventil durchweg, d. h. Sie drehen es auf die höchste Heizstufe. An jedem Heizkörper ist ein Entlüftungsventil angebracht, das sich an der Endverschraubung oben rechts oder links am Heizkörper befindet und meistens mittels Hand zu bedienen ist. Aufmachen Sie dieses Entlüftungsventil gemächlich und vorsichtig mit einem Heizkörperschlüssel dagegen dem Uhrzeigersinn. Ein klar wahrnehmbares Geräusch signalisiert Ihnen, dass die eingeschlossene Luft aus dem Entlüftungsventil abgelassen wird. Sobald die Luft aus dem Heizkörper entwichen ist, fließt bloß noch Wasser nach. Halten Sie demzufolge innerhalb des ganzen Vorgangs mit der weiteren Hand einen Behälter unter das Ventil, der das austretende Wasser auffängt. Gerade praxistauglich sind ausführliche Behälter mit einem eingebauten Vierkantschlüssel, die jene Aufgabe im Zuge der Entlüftung übernehmen. Wenn ausschließlich noch ein leichter, konstanter Wasserstrahl austritt, müssen Sie den Vierkantschlüssel im Uhrzeigersinn drehen, um das Ventil von Neuem zu schließen. Nach der Heizkörperentlüftung kann es vonnöten sein, das Heizsystem mit Wasser aufzufüllen. Beachten Sie diesbezüglich unsere Ratschläge zum Themenfeld Heizungswasser nachfüllen.

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