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Holzfenster streichen

Holzfenster streichen ist in wiederholenden Abständen obligatorisch. Ständig veränderte Wetterbedingungen sorgen ansonsten dafür, dass diese schnell an Substanz verlieren. Doch es reicht in der Regel die Unterkante des Fensters nach zu pinseln, da diese meist dem Unwetter am stärksten ausgesetzt ist. Daher können Sie sich das Aushängen von schweren Fenstern getrost sparen, da Sie an die Unterseite des Fensters in der Regel leicht ran kommen.

  Oftmals fällt einem erst im Frühjahr oder Sommer auf, dass man mal wieder die Fenster streichen müsste. Denn das Licht wird dann besser und die Arbeit wird im wahrsten Sinne des Wortes sichtbarer. Doch zu dieser Zeit stehen meist so viele andere Arbeiten in Haus und Garten an, dass die Fenster oft vernachlässigt werden. Um sämtliche Holzfenster im Haus neu zu streichen, das lautet ausbauen, schmirgeln und neu streichen, ist in der Regel dann garkeine Zeit. Ein Glück, dass in der Regel bloß die unteren, waagerechten Bestandteile des Holzfensters, die Wetterschenkel, Berücksichtigung bedürfen und jene Bestandteile des Holzfensters ohne einen gesamten Fensterausbau neu beseitigt werden können. Sie sind dem Wetter und der Witterung am schutzlosesten ausgeliefert und bekommen den häufigsten Regen ab. Im Laufe der Zeit sieht man ihnen jene Aufgabe danach an – im Anstrich haben sich Blasen und Risse gebildet. Mittels ebendiese „Wunden“ kann Nässe bis auf das Holz vordringen und es faulen lassen. Wenn Sie die Holzfenster in mehr oder weniger turnusmäßigen Abständen prüfen und warten, können Sie sich die Arbeit mit dem Fenster streichen einsparen und müssen ausschließlich kleinere Lackschäden ausbessern. Hier genügt es häufig längst aus, die Oberfläche anzurauen und zu überstreichen.

Was Sie zum Holzfenster streichen benötigen

Falls Sie doch Lust und Zeit haben Ihre Fenster auszubessern und die Bereich der Holzfenster neu zu streichen, welche meist dem Wetter ausgesetzt sind, benötigen Sie so einiges an Werkzeug. Die Farbe, bzw. Farb- oder Lackreste, werden einfach mit  einem Schleifer, Schmirgelpapier oder einem Heißluftgerät entfernt. Um zu garantieren, dass dabei keine weiteren Bauteile des Fensters in Mitleidenschaft gezogen werden müssen Sie mit Malerkrepp alles abgeklebt, was beschäfigt werden könnte. Wichtig ist, dass alle Winkel und Ecken mit erneuert werden. Hierzu benötigen Sie eine Farbschale und zwei verschiede Pinsel: Einen Rund- und einen Ovalpinsel.

Darüber hinaus benötigen Sie Spachtelmasse und einen Spachtel, wenn denkbar einen Japanspachtel. Bei der Auswahl der Farb und Schutzschicht kann zwischen Lack oder Farbe unterschieden werden. Im Prinzip können Sie beides verwenden. Sie sollten nur darauf achten, dass Sie nicht allein den Preis als Auswahlkriterium nehmen. Die Farbe oder der Lack muss gut aussehen aber sollte zudem auch gut schützen. In der Regel kann gesagt werden, dass Lacke auf Wasserbasis besser für die Umwelt und die Gesundheit ist als Lacke auf Basis von Acryl. Dieser Aspekt ist primär beim Innenanstrich zu akzeptieren, denn zu guter Letzt sollen die Holzfenster keine lösemittelhaltigen, unter Umständen darüber hinaus gefährlichen Dämpfe an den Innenraum abgeben. Also warum nicht umstandslos ausschließlich wasserbasierte Lacke verwenden? Wasserbasierte Lacke vertragen sich unglücklicherweise nicht mit jedweder Holzart. Bei Kiefer exemplarisch kann es Verfärbungen geben, weil die Bestandteile des Lacks mittels den Kontakt mit der Holzfeuchte angelöst werden. Eine vorherige Grundierung könnte hier trotzdem Abhilfe schaffen.

Die Lasur ist in Sachen der Optik, also einer natürlichen Maserung des Holzes im Vorteil. Da Lasuren weniger Pigmente als Lacke enthalten bleibt diese komplett erhalten. Hier haben Sie die Auswahl nebst Dick- und Dünnschichtlasuren. Zum Holzfenster-Streichen fungiert die Dickschichtlasur gleichwohl besser. Die Konsistenz ist dichter als die der Dünnschichtlasur und sie enthält mehr Pigmente und Bindemittel. Bevor die Lasur aufgetragen wird, braucht das Holzfenster eine Holzschutzgrundierung gegen Pilze und Schimmel. Es existieren ebenso Speziallasuren für Holzfenster oder Türen, die extrem elastisch und wetterbeständig sind.

Zunächst geht es an die Vorbereitung

Bevor Sie anfangen müssen Sie die alte Farbe bis aufs Holz mit einem Schleifgerät abnehmen. Danach putzen Sie die Innenecken und schmalen Kanten von Hand mit Schleifpapier nach. Wenn Sie ein Heißluftgerät zur Hand haben, können Sie sich die Schmirgelarbeiten einsparen und den Lack dadurch abfönen. Eine neumodische Beschichtung haftet bloß auf dem Untergrund, wenn jener ebenfalls sauber ist – geben Sie sich also Mühe beim Beseitigen des Schleifstaubs. Benutzen Sie zum Abkleben der Übergänge von Glas zu Rahmen ein Klebeband, das sich umstandslos erneut ablösen lässt. Hierfür eignet sich Malerkrepp am besten. Den bröseligen Fensterkitt löschen Sie mit einem Stecheisen oder Spachtel.

Zum Schluss wird das Holzfenster gestrichen

Das Holz des Fensters wird nun mit einem Schutzmittel speziell für Holz gestrichen. Danach grundieren Sie das Holz, lassen es trocknen und schleifen es darauf folgend ab. Jetzt verkitten Sie den Glasfalz frisch. Hierzu wird der überstreichbare Kitt weichgeknetet und zu einer Wurst geformt – ebendiese sollte exemplarisch in dieser Art dick wie ein Bleistift sein. Die Masse drücken Sie danach mit dem Kittmesser in den Falz und glätten diesen. Benutzen Sie zum Glätten einen nassen Finger oder einen nassen Pinsel. Tragen Sie nicht wenige Schichten Lack auf und lassen jene trocknen. Beachten Sie, dass Sie nach jeglicher innovativen Schicht Lack einen Zwischenschliff vornehmen müssen. Verwenden Sie hier nach jedweder Schicht eine jederzeit feiner werdende Körnung beim Schleifpapier. Den Endanstrich müssen Sie 48 Stunden trocknen lassen.

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