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Schimmel dauerhaft entfernen

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Schimmelpilze schaden ihrer Gesundheit und ebenso dem Gebäude: Wie Sie Schimmel aus Ihrer Wohnung löschen und vorbeugen.

Schwarze, grüne und rote Stockflecken an Fensterrahmen, Wand oder Decke signalisieren zu enorm Feuchte. Unter solchen Anforderungen setzen sich Schimmelpilzsporen fest, die überall herumschwirren. Ihre Stoffwechselprodukte sind giftig, verursachen beim Personen Allergien, schaden Leber und Niere. Aus diesem Grund muss Schimmel konsequent entfernt und erneuter Befall vermeidet werden.

Schimmel entfernen bei leichtem Befall

Schimmelige, elastische Fugen in Badezimmer oder Küche müssen Sie ohne Ausnahme löschen, desinfizieren und aufpolieren. Spezial-Dichtmassen (zum Beispiel von Knauf oder Ramsauer) hindern Schimmelpilze zukünftig am Wachsen.

Wenn Sie lediglich winzige Schimmelflecken im Mauerwerk haben, langt es, mehrmals zu lüften, die befallene Wand zu trocknen und mit Bürste oder Lappen und Muskelkraft zu bearbeiten. Darüber hinaus behandelt man mit alkoholhaltigen Reinigungsmitteln (80 % Ethanol) oder Wasserstoffperoxidlösung (5 bis 10 prozentig), notfalls ebenfalls mit einer Salmiak-Verdünnung. Tragen Sie beim Arbeiten einen Mundschutz. Die Oberflächen konstant sorgfältig feucht nachwischen und trocknen lassen.

Schimmel entfernen bei starkem Befall

Schimmelige, elastische Fugen in Badezimmer oder Küche müssen Sie in Gänze löschen, desinfizieren und verbessern. Spezial-Dichtmassen (zum Beispiel von Knauf oder Ramsauer) hindern Schimmelpilze in Zukunft am Wachsen.

Wenn Sie allein marginale Schimmelflecken im Mauerwerk haben, langt es, mehrfach zu lüften, die befallene Wand zu trocknen und mit Bürste oder Lappen und Muskelkraft zu bearbeiten. Darüber hinaus behandelt man mit alkoholhaltigen Reinigungsmitteln (80 % Ethanol) oder Wasserstoffperoxidlösung (5 bis 10 prozentig), notfalls ebenfalls mit einer Salmiak-Verdünnung. Tragen Sie beim Arbeiten einen Mundschutz. Die Oberflächen kontinuierlich sorgfältig feucht nachwischen und trocknen lassen.

1. Schritt: Befallene Flächen abtragen

Mundschutz umlegen, schimmelige Tapeten, Fugen, Anstriche und Putz löschen, bis der Untergrund fest ist (Kratzprobe), trocken (Wasserprobe: nichts darf schmieren, abfärben) und staubfrei (Wischprobe: Hand bleibt sauber). Tapeten lösen sich an feuchten Stellen nahezu selbständig. Andernfalls Tapetenlöser mit dem Schwamm auftragen. Dicke Farbschichten vorab mit der Drahtbürste anritzen. Tapete sogleich in den Müllcontainer werfen.

2. Schritt: Untergrund vorbereiten

Den vorbereiteten Untergrund mit mineralischer Grundierung bepinslen und 24 Stunden aushärten lassen. Eck- und Putzprofile lot- und fluchtrecht in Kleckse von mit Zement oder Schutzschicht beschichten. Einen Tag lang trocknen lassen.

3. Schritt: Verputzen

Daraufhin Kalkputz mit Wasser nach Packungsangabe knollenfrei anrühren. Mit der Traufel an die Wand werfen und verteilen. An den Profilen abziehen. Mehr als 10 Millimeter Putz in zwei Durchgängen auftragen.

4. Schritt: Filzen

Tagsüber darauf nochmal 2 bis 3 Millimeter Putz auftragen, mit der Filzscheibe bearbeiten, trocknen lassen. Mit Anti-Schimmelgrund streichen, trocknen lassen. Wer möchte, kann noch weiße oder farbige Antischimmel-Farbe aufwalzen.

5. Schritt: Verschönern

Putz zu rau? Dekorputz oder Tapete erwünscht? Putz mit Mineralgrund streichen, trocknen lassen. Daraufhin mit Kalkspachtel glätten. Nach dem Trocknen verschönern. Wer möchte, kann kalte Hausecken mit eigenen Dämmwinkeln warm ummanteln.

Wie Schimmel entsteht

Kalte Oberflächen und zu enorme Feuchtigkeit: Das sind die zwei Anforderungen für Schimmelpilz-Wachstum. Die Pilzsporen sind überall vorhanden. Auf feuchtem Untergrund starten sie zu wachsen. Woher kommt ebendiese Feuchte? Ein vierköpfiger Haushalt produziert täglich exemplarisch zehn Liter Wasser. Die Raumluft nimmt jene Nummer in sich auf – als unsichtbaren Dampf. Und der verflüssigt sich an kalten Oberflächen exemplarisch am Fensterglas oder in schlecht gedämmten Hausecken.

Richtig lüften beugt vor

Trockene Luft ist die makellose Dauertherapie gegen Schimmel. Heißt: Sie müssen Ihre Zimmer periodisch und genug Lüften. Denn die Feuchte lüften Sie mit der warmen Luft nach draußen; trockene Kaltluft kommt herein, kann aufs Neue ausgeprägt Feuchte aufnehmen. Der Raum wird trockener. Pro Lüftungsaktion verschwindet ein viertel bis halber Liter aus einem 20 Quadratmeter großen Raum.

Alle zwei Stunden sollte die Luft aus hygienischen Gründen vollumfänglich getauscht werden: Fenster ganz öffnen, Durchzug funktioniert am positivsten. Im Winter sollte man 6 Minuten offen lassen, in der herbstlichen Jahreszeit und Frühling doppelt auf diese Weise lang. Die Zeit langt zum Luftaustausch, ist trotzdem zu kurz, um Mauern auszukühlen. Dauerlüften in Kippstellung tauscht wenig Luft, kühlt die Laibungen aus, verschwendet Elektrizität. Drehen Sie beim Lüften die Thermostatventile der Heizung zu, dadurch Sie nicht zum Fenster hinaus heizen. Einige Thermostat-Modelle schließen sich von allein beim Aufmachen der Fenster. Wer sich das Prozedere ersparen will, lässt sich eine automatisierte Lüftungsanlage einfügen.

Tipps: Schimmel vorbeugen

  • Im Badezimmer nach dem Duschen Fliesen und Fugen ohne Umwege abwischen, überwiegend wenn es kein Fenster besitzt.
  • Schimmelpilz mag keinen mineralischen Untergrund, zum Beispiel Kalkputz und Mineralfarbe. Mit der Materialwahl können Sie also Schimmelpilz-Kolonien verhindern. Aus diesem Grund Vorsicht innerhalb Kleister und Tapeten mit Kunststoff-Anteil.
  • Möbel am nützlichsten an Innenwände stellen. Sonst jedenfalls 6 cm von der Außenwand abrücken. Möbel mit Beinen wählen, einen Sockel durchbrechen mit Lochmuster oder Lochblech. Nur darauf folgend kann die Raumluft zirkulieren und Feuchte mitnehmen, die sich einfach hinter Möbeln an dünner Außenwand sammelt.
  • Den Keller im Sommer ausschließlich nachts lüften, widrigenfalls kommt enorm Feuchtigkeit rein.
  • Ist die Dämmung schlecht und sind die Außenwände dünn, wandert enorm Wärme nach draußen und die Oberflächen erkalten – beispielweise innerhalb 50er-Jahre-Bauten. Man muss das Gebäude lückenlos dämmen. Am nützlichsten passiert das von außen, danach werden sämtliche Achillesfersen warm eingepackt. Kritische Punkte sind Außenecken, Rollladenkästen, Fensterlaibungen und Sockelbereiche, wo Decken in der Wand stecken.

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2 Kommentare

  1. Hi, super Beitrag! Bei uns liegt genau dieser Schaden auch vor. Könntet Ihr mal erläutern welche Produkte genau a. zum beseitigen der Schimmelsporen und b. als Armierungsfugenmaterial verwendet wurden? Vielen Dank!

  2. Schönen guten Tag. Bevor der Schimmel entfernt wird ist es wichtig den Pilz zu binden. Sobald Sie den Schimmel mechanische entfernen, lässt dieser unzählige Sporen frei. Daher zuvor die betroffene Stelle großzügig mit Haarspray einsprühen, das ist die einfachste und kostengünstigste Lösung! Das Mauerwerk wird zuerst mit unserem Anti-Schimmel-Stop mind. 2 mal gestrichen. Hierbei ist es Wichtig das dies Nass in Nass geschieht, durch die kapillare Saugfähigkeit dringt der Schimmel-Stop tiefer in den Untergrund ein. Anschließend wird unsere Anti-Schimmel-Farbe gestrichen. Beide Produkte sind auf Kalkbasis. Der Hohe ph-Wert dieser Produkte nimmt den Schimmel den Nährboden („Sporen verbrennen“).Trotzdem muss die Ursache für die Schimmelpilzbildung gefunden werden (Wärmebrücken, Feuchtigkeit, etc…)

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