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Tipps: Nagel richtig einschlagen

Ein Nagel ist häufig einfachste Ausprägung, verschiedene Bauteile und Materialien untereinander in Verbund zu setzen. Mithilfe von zusätzlichem Leim können dadurch dauerhafte Verbindungen geschaffen werden, welche ewig halten.

Doch damit ein Nagel im Material richtig verankert ist und dadurch richtig hält benötigt es die richtige Technik zu verwenden. Bei Holz hängt der Haftwert an erstmalige Lokalität von der, seitens Austrocknung jederzeit geringer werdenden, Klemmkraft der Holzfasern ab – Nägel mit glattem Schaft sind daraufhin deutlich im Nachteil. Nägel die senkrecht in der Decke versenkt wurden, werden bereits von der geringsten Last abermals rausgezogen. Hier offeriert es sich an, statt dessen von Nägeln, Schrauben zu nutzen. An der Wand kann das Problem gleichwohl auftauchen, wenn der Schwerpunkt der Last weiter von Wand und Nagel entfernt ist. Beispiel: Reichlich Mäntel hängen an der weit ausladenden Garderobe. Ein Teil des Gewichts zieht hinunter, ein Teil gleichfalls in Einschlagrichtung von Nagel oder Haken. Überwiegt ebendiese Zugkraft, existieren kein Halten mehr.

Der Hammer für alle Fälle

Auf keinen Fall sollten daher Nägel eingeölt oder gar gefettet, um zu versuchen Rost zu verhindern. Nehmen Sie verzinkte Nägel oder Stifte aus Edelstahl, Messing oder Leichtmetall. Kalk- oder Zementmörtel und Holzimprägnierungen können feuerverzinkte und galvanisch verzinkte Stifte angreifen – zum Beispiel in druckimprägnierten Fassadenbrettern.

Wichtigste Regel ist den Hammer am Ende und nicht Anfang zu halten. Sonst erwürgen Sie ihn und seine Kraftentfaltung geht gehen Null. Sehen Sie beim hämmern nicht auf den Hammer. Ihr Blick sollte immer auf dem Nagelkopf haften. So verhindern Sie Treffer auf den Daumen. Wählen Sie nicht zu starke Nägel – ein Irrtümer vieler Anfänger. Mittels Vorbohren vereinfachen Sie sich das Nageln – Richtlinien hier:

  • Bohrerdicke: Zwei Drittel des Nagelhalses
  • Bohrtiefe: Die halbe länge des Nagels

Experten machen es so, dass sie sich bei längeren Arbeiten Gürtel mit offener Ledertasche umbinden – auf diese Weise können sie Nägel greifen, ohne sich bücken oder hinschauen zu müssen. Magnetische Nagelhalter fixieren Drahtstifte und erlauben bündiges Eintreiben, ohne Dellen im Profilholz. Je größer und schwerer der Gegenstand, umso längere Zeit und dicker wählen Sie die Nägel.

Der richtige Hammer

Ein Hammer fungiert für reichliche Arbeiten: Unerlässlich zum Nageln und Dübeln, zum Schnitzen und Schmieden, zum Montieren und Ausrichten von Bauteilen. Im Hammerkopf ist sein Gewicht eingestanzt: Schwerer Hammer für erhebliche Nägel, kleiner Hammer für winzige.

Hammersatz um für jeden Nagel gewappnet zu sein

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