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Welches Holz ist als Brennholz geeignet?

Brennholz schon seit ein paar Jahrhunderten einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Brennstoff, um Gebäude und Appartements im Winter warm zu halten. Wir wurden jedoch immer wieder gefragt, welche Holzarten sich am besten zum befeuern vom Kamin eignet, welche Unterschiede es gibt und was die verschiedenartigen Maße zu bedeuten haben. All das erklären wir nun hier.

Zunächst muss dazu ein kleiner aber feiner Unterschied erklärt werden: Was meint der Begriff Brennwert und was ist unter dem Heizwert zu verstehen? Leider sehr oft werden der Brenn- und der Heizwert als synonym verwendet. In diesem Zusammenhang handelt es sich in Wahrheit um zwei diverse Messwerte.  Der Brennwert, früher galt er für den oberen Heizwert, meint, wie enorm die Betriebsenergie des Kamins in Beschaffenheit von Wärme während der Verbrennung pro Kilogramm des Stoffs ist. In dem Zusammenhang wird angenommen, dass die entstehenden Verbrennungsgase auf 25 Stärke Celsius abgekühlt werden und der enthaltene Wasserdampf vollends kondensiert. Der Heizwert, welcher früher für den unteren Heizwert gibt an, wie viel Betriebsenergie in Gestalt von Wärme innerhalb der Verbrennung pro Kilogramm des Stoffs gewonnen werden kann. Es wird angenommen, dass die entstehenden Verbrennungsgase auf 25 Stärke Celsius abgekühlt werden, der enthaltene Wasserdampf, im Gegensatz zum Brennwert, indessen nicht kondensiert. Der Heizwert von Holz liegt exemplarisch zehn % (genau 9,26 Prozent) unter dem Brennwert. Darüber hinaus ist der Heizwert größer, je mehr Harze und Lignine im Holz enthalten sind.

Doch welche Holzarten sind nun geeignet?

Wer auch einen Kaminofen besitzt, hat bestimmt schon das ein oder andere mal bemerkt, dass nicht jede Holzart auch richtig schön brennt. So eignen sich unter den heimischen Hölzern in erster Regel Harthölzer wie Buche, Ahorn oder Robinie als Brennholz. Aber gleichwohl Kirsche und Esche haben insbesondere hohe Brennwerte und hiermit eine gleichmäßige Wärmeabgabe, die ein behagliches Raumklima leistet. Beim Transport muss indessen beachtet werden, dass Harthölzer ein klar höheres Gewicht besitzen. Das Holz der Eiche ist ausschließlich im Einzelfall zum Heizen vereinbar. Es beinhaltet bekanntlich Gerbsäuren, die sich beim Kondensieren des Wasserdampfs in den Abgasen an den Wänden des Schornsteins ablagern und zum sogenannten „Versotten“ führen.

Kiefer, Tanne und Fichte sind kostengünstiger, versprühen allerdings Funken und sollten daher allein in geschlossenen Geräten verbrannt werden. Zusätzlich ist die Verrußung mithilfe das Verbrennen des Harzes stärker. Das Holz taugt zwar nicht als Hauptbrennstoff, hat allerdings eine gute Spaltbarkeit und ist mühelos zu entflammen, sodass es genauso als Anfeuerholz eingesetzt werden kann. Weiches Laubholz wie Weide, Linde, Erle und Pappel sind wegen ihrer geringen Brennwerte als Brennholz ungeeignet. Wer einen offenen Kamin besitzt, sollte genug getrocknetes Birkenholz verfeuern. Es brennt mit einer grazilen, bläulichen Flamme und verströmt einen angenehmen Duft.

Hier einmal eine detaillierte Übersicht:

Holzart Brennwert
Eiche 2.100 Kilowattstunden
Buche 2.100 Kilowattstunden
Robinie 2.100 Kilowattstunden
Esche 2.100 Kilowattstunden
Kastanie 2.000 Kilowattstunden
Ahorn 1.900 Kilowattstunden
Birke 1.900 Kilowattstunden
Platane 1.900 Kilowattstunden
Ulme 1.900 Kilowattstunden
Lärche 1.700 Kilowattstunden
Kiefer 1.700 Kilowattstunden
Douglasie 1.700 Kilowattstunden
Erle 1.500 Kilowattstunden
Linde 1.500 Kilowattstunden
Fichte 1.500 Kilowattstunden
Tanne 1.400 Kilowattstunden
Weide 1.400 Kilowattstunden
Pappel 1.400 Kilowattstunden

 

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